Hautpilze können die Haut, Nägel oder Haare befallen. Vorraussetzung ist der Kontakt mit dem Erreger und begünstigende Faktoren (Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Abwehrschwäche, mangelnde, aber auch übertriebene Hygiene, luftundurchlässige Kleidung, starkes Schwitzen). Nicht jeder Kontakt mit Pilzen oder deren Sporen führt zwangsläufig zur Pilzerkrankung.

Zeichen einer Pilzerkrankung sind Juckreiz mit Hautrötung. Eventuell mit Bläschen und Schuppenbildung. Bei Befall des Bereichs zwischen den Zehen ist die Haut oft weißlich und eingerissen. Auch sonst kommt es teils zu weißlichen Auflagerungen und Hauteinrissen. Manchmal bestehen auch nur auffällige ungewöhnliche Flecke.

Was kann man tun?
Der Arzt stellt die Diagnose und empfiehlt meist antimykotische (Pilz abtötende) Salben oder Lotionen. Die Behandlung sollte auch über das Abklingen der Symptome hinaus fortgeführt werden. Im Allgemeinen 4 Wochen.
Weiterhin sollten die entsprechenden Körperstellen regelmäßig, dann aber mit milden und pH-neutralen Seifen oder Waschlotionen gewaschen werden. Anschließend besonders gut abtrocknen. (Pilze mögen es feucht, süß (Diabetiker) und warm.) Ggf. mit einem Haarfön trocknen. Wäsche möglichst heiß (über 60°) waschen. Bevorzugen sie Stümpfe und Wäsche aus natürlichem Material. Vermeiden Sie es, barfuß zu laufen. Fußpilz ist ansteckend.